Anhs Schattenhafter Blick

Im dämmrigen Nebel der Bar trafen sich unsere Blicke, versprachen ungesprochene Geheimnisse.

B

Bernstein-Glühen: Anhs Geheimer Beobachter

EPISODE 2

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Anhs Schattenhafter Blick

Die Bar war in jener Nacht in Hanoi fast leer, die Luft dick vom Duft von Zitronengras und Reisschnaps, Schatten tanzten über die polierte Theke wie Flüstern vergessener Liebhaber. Die feuchte Nacht drückte gegen die Fenster, trug ferne Echos von Motorrädern und Straßenhändlern, die ihre letzten Waren anpriesen, aber drinnen schien die Zeit in diesem bernsteinfarbenen Nebel suspendiert, eine Stille, die jeden Herzschlag verstärkte. Ich pflegte meinen Whiskey in der Ecknische, das Eis klirrte leise gegen das Glas, mein Geist wanderte durch das Chaos des Tages – endlose Shootings, die Hanois hektischen Puls einfingen – bis sie meine volle Aufmerksamkeit forderte. Ich konnte meine Augen nicht von ihr lösen – Anh, mit ihrem langen, glatten schwarzen Haar, das wie Seide über ihre Schultern fiel, ihrer hellen Haut, die schwach unter den niedrigen bernsteinfarbenen Lichtern glühte. Es gab eine Zerbrechlichkeit in ihrer Schönheit, porzellanglatte Haut, die danach flehte, berührt zu werden, dunkelbraune Augen, die eine Welt ungesprochener Geschichten bargen, umrahmt von Wimpern, die wie Mottenflügel flatterten. Sie bewegte sich hinter der Bar mit leiser Anmut, zierlicher Körper lehnte sich bei jedem Einschenken vor, ihre dunkelbraunen Augen huschten ab und zu hoch, fingen meine in der Ecknische. Jeder Blick fühlte sich wie ein Funke an, entzündete etwas Tiefes in mir, ein Ziehen, das zart und insistent war, ließ mich über das Leben hinter diesem schüchternen Lächeln nachdenken, die Träume, die sie in diesem schwach beleuchteten Zufluchtsort hegte. Es war etwas Unschuldiges in ihrer Schüchternheit, eine Süße, die an mir zerrte, meinen Puls beschleunigte. Es erinnerte mich an frischen Regen auf Lotosblättern, rein und unberührt inmitten des städtischen Schmutzes, weckte ein Schutzgefühl, das ich seit Jahren nicht gespürt hatte, ein Verlangen, sie vor den rauen Kanten der Welt zu schützen. Als dieser aufdringliche Betrunkene sich zu nah vorbeugte, lallend Forderungen, spürte ich einen...

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Bernstein-Glühen: Anhs Geheimer Beobachter

Anh Tran

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