Alices schattige Abrechnung
Flüstern der Steinwände verbergen einen Hunger, der alles riskiert.
Marmorne Nischen: Alices bebende Anbetung
EPISODE 5
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Ihr letzter Post leuchtete auf meinem Bildschirm auf: Alice Bianchi in der schattigen Nische des Bargello, diese Porzellanhaut glühend gegen uralten Stein, jadegrüne Augen, die der Welt trotzten. Ich wusste, ich musste sie finden. Das Museum summte von Touristen, aber in dieser düsteren Ecke würden unsere Welten wieder kollidieren. Mein Puls raste bei dem Gedanken an ihr selbstbewusstes Lächeln, das spielerisch wurde, dann atemlos, während ich jeden Kurve anbetete, die sie online neckte. Das Risiko schärfte nur den Schmerz. Die Gänge des Bargello summten von Schritten und gemurmelten Gesprächen, Sonnenlicht fiel durch hohe Fenster und tanzte über Marmorböden. Ich schlängelte mich durch die Menge, die Augen auf die Nische gerichtet, die ihr Post versprochen hatte – eine abgeschiedene Ecke hinter einer massiven Renaissance-Statue, deren Schatten tief und einladend waren. Da war sie, Alice Bianchi, lehnte an der kühlen Steinwand, ihr langes karamellfarbenes Afro ihre Porzellangesicht wie ein Heiligenschein aus wilden Locken umrahmend. Sie trug ein fließendes smaragdgrünes Sommerkleid, das ihre Sanduhrfigur gerade genug umschmeichelte, um zu quälen, der Stoff flüsterte bei jeder subtilen Bewegung gegen ihre Haut. Ich näherte mich langsam, das Herz pochte nicht wegen der neugierigen Blicke, sondern wegen der Art, wie ihre jadegrünen Augen sich sofort in meine bohrten, als ich aus der Menge auftauchte. Sie zuckte nicht zurück oder schaute weg; stattdessen bog sich ein spielerisches Lächeln um ihre vollen Lippen, selbstbewusst wie immer. „Dante“, sagte sie leise, ihre Stimme ein seidenes Band, das mich näher zog. „Du hast mich gefunden. Stalkst jetzt meine Posts?“ Ich trat in die Nische, der Raum verengte sich, bis die Welt draußen zu Echos verblasste. Unsere Körper waren Zentimeter voneinander entfernt, die Luft zwischen uns geladen. „Konnte nicht widerstehen“, murmelte ich, mein Blick folgte der Wölbung ihrer Brüste unter dem Kleid, dem Einschnitt ihrer Taille. Meine Hand streifte ihren Arm...


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