Akiras Blütensturm fegt fremde Winde hinweg
Im Brausen des Sturms wurden ihre schüchternen Flüstern zu wilden Schreien der Hingabe.
Akiras geflüsterte Blüten entfachen verborgene Flammen
EPISODE 3
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Der Regen prasselte wie tausend panische Herzschläge nieder und sperrte uns in die Umarmung des Pavillons ein. Akiras dunkle Augen trafen meine, schüchtern, doch funkelnd vor unausgesprochener Einladung. Ihr zierlicher Körper zitterte nicht nur vor Kälte, sondern vor der Hitze, die zwischen uns aufstieg. In diesem Moment, unter den sturmgepeitschten Laternen, wusste ich, dass ihre kulturellen Mauern Blüte um Blüte bröckeln würden, in einem Orkan roher, verbotener Leidenschaft. Ich hatte die Solotour auf einen Einfall hin gebucht, angezogen von dem Versprechen versteckter Tokioter Gärten und einer Führerin namens Akira Sato. Sie war kleiner, als ich erwartet hatte, kaum eins sechzig, mit langem glattem schwarzem Haar, das wie ein Mitternachtswasserfall über ihren Rücken floss. Ihre helle Porzellanhaut leuchtete unter den verblassenden Laternen vom Vorabend, und diese dunkelbraunen Augen bargen eine schüchterne Verspieltheit, die meinen Puls von Anfang an beschleunigte. „Liam-san, hier entlang“, sagte sie, ihre Stimme weich und melodisch, durchzogen von diesem süßen Akzent, der jedes Wort zu einer Liebkosung machte. Sie führte mich durch gewundene Pfade, gesäumt von uralten Steinen, und erklärte mit großen Augen die Geschichte des Gartens. Blütenblätter klebten an ihrer hellblauen Bluse und ihrem knielangen Rock, feucht vom aufziehenden Nebel. Ich konnte nicht aufhören, Blicke auf ihre zierliche schlanke Figur zu werfen, auf die Art, wie ihre schmale Taille gerade genug schwang, um auf Kurven unter dem bescheidenen Stoff hinzuweisen. Als fernes Donnergrollen ertönte, blickte sie auf und biss sich auf die Lippe. „Sturm kommt. Wir sollten Schutz suchen.“ Ihre Hand streifte meine zufällig – oder war es das? – als sie auf einen Pavillon voraus zeigte, dessen Dach wie ein Drachenflügel gewölbt war. Die Luft verdichtete sich vor Feuchtigkeit, spiegelte die Spannung, die in meiner Brust anschwoll. Wir hasteten hinein, gerade als der Himmel losbrach, Regen peitschte die Holzbalken wie Applaus für unsere Abgeschiedenheit. Sie lachte,...


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