Abigails zögernde Heilberührung
Sanfte Finger zeichnen feuergezeichnete Haut nach, wecken Begierden in der Stille der Mitternachtsheilung.
Abigails verborgene Flammen der empathischen Hingabe
EPISODE 1
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Das Untersuchungszimmer der Klinik fühlte sich wie ein Heiligtum an nach dem Chaos der Nachtschicht. Es war weit nach Mitternacht, die Art von Spät, wo die Stadt draußen leise durch das gekippte Fenster summte, aber drinnen waren es nur sterile weiße Wände, ein gepolsterter Untersuchungstisch und das sanfte Leuchten einer einzelnen Schreibtischlampe, die lange Schatten warf. Ich hatte mich hierher geschleppt, nachdem ich drei Brände hintereinander gelöscht hatte – Rauch hing immer noch an meiner Haut trotz der Dusche, Muskeln schrien vor Schmerz vom Schleppen der Schläuche und Klettern auf Leitern. Finn Harlow, 28-jähriger Feuerwehrmann, reduziert auf einen wandelnden Bluterguss. Die kostenlose Klinik war mein letzter Ausweg; keine Chance, dass ich allein mit diesem Schmerz nach Hause ging und pennte. Sie erschien wie eine Vision im schwachen Licht – Abigail Ouellet, die freiwillige Krankenschwester, von der ich Geflüster gehört hatte. Zwanzig Jahre alt, kanadische Süße in ihren haselnussbraunen Augen und lila Haar, das zu einem ordentlichen Fischgrätenzopf geflochten war und sanft schwankte, wenn sie sich bewegte. Klein bei 1,68 m, ihre honigfarbene Haut leuchtete unter der Lampe, ovales Gesicht umrahmt von diesem auffälligen Haar, ihre mittelgroßen Brüste dezent unter den knisternden weißen Freiwilligenklamotten umrissen. Güte strahlte von ihr aus, einfühlsam in der Art, wie sie den Kopf neigte, als sie meinen grollenden Beschwerden über die Knoten in meinem Rücken und Schultern lauschte. „Finn, du siehst aus, als wärst du durch die Hölle gegangen“, sagte sie leise, ihre Stimme wie eine beruhigende Salbe. Ich nickte, ließ mich auf den Untersuchungstisch plumpsen, das Papier knisterte unter mir. Sie wusch sich die Hände am Waschbecken, das Wasser lief wie ferner Regen, und kam mit einer Flasche Massageöl näher. Ihre Empathie war spürbar; sie sah nicht nur einen Patienten, sie sah die Erschöpfung in jeder Linie meines Gesichts. Als ihre Finger nah an meinem...


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