Abigails erpresste Eiskönigin-Union
Erpressung schmilzt zu einer sengenden Allianz verbotener Berührungen
Abigails Gletschertaue zur Eisrand-Ekstase
EPISODE 5
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Der Backstage-Umkleideraum summte vom fernen Gebrüll der Menge bei den Eiskunstlauf-Vorqualifikationen, eine Höhle aus Spiegeln und Schminktischlampen, die ein goldenes Leuchten über Reihen glitzernder Kostüme warfen. Abigail Ouellet, die 20-jährige kanadische Wunderkind mit ihrem markanten lila Haar, das zu einem straffen Fischgrätenzopf geflochten war und wie ein gefrorener Wasserfall ihren Rücken hinabfloss, stand vor dem Ganzkörperspiegel. Ihre honigfarbene Haut glänzte schwach unter den warmen Glühbirnen, ihr zierlicher 1,68 m-Rahmen steckte in einem glatten schwarzen Turnanzug, der ihre ovalen Gesichtszüge und ihre mittelgroßen Brüste umschmeichelte. Haselnussbraune Augen, weit aufgerissen vor Vorstellungsnervosität, starrten sie an und spiegelten das Gewicht der bevorstehenden Kür wider, die sie zu den Nationals katapultieren könnte. Sie rückte die Riemen ihrer Schlittschuhe zurecht, ihr gutes Herz pochte nicht nur vom Adrenalin, sondern von einem nagenden Geheimnis. Vor Wochen hatte ein spontanes Foto von einer Teamfeier – sie in einem verletzlichen, beschwipsten Moment mit einem Rivalen-Eiskunstläufer – in die falschen Hände geraten. Nun knarrte die Tür auf, und Lena Voss schritt herein, die turmhafte deutsche Eiskönigin mit scharfen Zügen und einem raubtierhaften Lächeln, ihr Handy wie eine Waffe umklammert. Sophie Laurent, die elegante französische Läuferin mit wallendem kastanienbraunem Haar, zögerte hinter ihr, die Augen flackernd vor Unsicherheit. „Abigail, Liebling“, schnurrte Lena, ihre Stimme schnitt durch die Spannung wie eine Klinge übers Eis. „Diese Fotos? Sie sind mein Ticket zu deiner ungeteilten Aufmerksamkeit.“ Sie hielt den Bildschirm hoch: Abigail, gerötet und in einer Umarmung verstrickt, die ihr makelloses Image zertrümmern könnte. Abigails mitfühlende Natur bäumte sich auf, doch ihre Empathie erstreckte sich sogar auf ihre Erpresserin – Lenas Augen bargen einen verzweifelten Hunger unter der Grausamkeit. Sophie rührte sich, ihre Allianz mit Lena unklar, doch ihr Blick auf Abigail wurde weich, fast einladend. Die Luft verdichtete sich, Spiegel vermehrten ihre Reflexionen zu einem unendlichen Netz der Erwartung. Abigails Atem beschleunigte...


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