Abigails Auflehnung gegen die Autorität ihres Mentors
Verführung erstickt Verdächtigungen, während Augen aus dem Schatten zuschauen
Abigails Heilende Berührung Entfacht Québécoische Lust
EPISODE 4
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Ich saß hinter meinem schweren Eichen-Schreibtisch im schwach beleuchteten Büro der Psychologie-Abteilung der Universität, die Nachmittagssonne des späten Tages fiel durch halb geschlossene Jalousien und warf lange Schatten durch den Raum. Papiere waren ordentlich gestapelt, aber mein Geist war alles andere als geordnet. Abigail Ouellet, meine vielversprechende 20-jährige Praktikantin, hatte in letzter Zeit Grenzen überschritten – späte Nächte im Labor, unerklärliche Abwesenheiten, Geflüster unter dem Personal über ihre Ablenkungen. Als ihr Mentor, Dr. Etienne Roux, war es meine Pflicht, das anzusprechen. Ich rückte meine Brille zurecht und spürte, wie das Gewicht der Autorität auf meine Schultern sank. Mit 45, graumeliertem Haar und einem Ruf für unnachgiebige Standards war ich nicht der Typ, der Talent durch Bevorzugung entgleiten ließ. Die Tür knarrte auf, und da war sie – Abigail, zierlich mit 1,68 m, ihre honigfarbene Haut leuchtete im sanften Licht, lila Haare zu einem perfekten Fischgrätenzopf geflochten, der wie ein rebellischer Wasserfall ihren Rücken hinabfloss. Ihre haselnussbraunen Augen funkelten mit dieser Mischung aus Unschuld und Schelmerei, die mich überhaupt erst dazu gebracht hatte, sie zu betreuen. Sie trug eine eng anliegende weiße Bluse, die ihre mittelgroßen Brüste umschmeichelte, und einen knielangen Bleistiftrock, der ihre athletische zierliche Figur betonte, ovales Gesicht umrahmt von losen lila Strähnen. Freundlich und einfühlsam wie immer lächelte sie warm, aber ich spürte die unterschwellige Spannung. „Dr. Roux, Sie wollten mich sprechen?“ Ihre Stimme war weich, kanadischer Akzent umhüllte jedes Wort wie Seide. Ich wies auf den Stuhl mir gegenüber, mein Puls beschleunigte sich unerklärlich. Das Büro roch nach alten Büchern und ihrem schwachen Vanilleparfum, eine berauschende Mischung, die die Luft dicker machte. Als sie sich setzte und die Beine kreuzte, rutschte ihr Rock gerade hoch genug, um einen Streifen Oberschenkel freizulegen – glatt, einladend. Ich räusperte mich und zwang mich zur Konzentration. Das ging um Disziplin, nicht...


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