Yuis brodelndes Mitternachtsbad
Mondbeschienene Gewässer verbergen ein Wiedersehen mit geflüsterten Versprechen und entfesselten Begierden
Yuis verschleierte Fluten der ergebenen Glut
EPISODE 2
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Der Mond hing tief über dem abgeschiedenen Onsen, sein silbernes Licht warf einen ätherischen Schimmer über den dampfenden Freiluftpool. Dampf stieg träge aus den heißen Quellwässern auf, vermischte sich mit der kühlen Nachtluft und schuf einen Schleier aus Nebel, der den privaten Garten des Ryokans in Geheimnis hüllte. Ich, Hiroshi Nakamura, hatte Yui versprochen, zurückzukehren, und hier war ich, schlüpfte unter dem Schutz der Mitternacht durch die Bambustore. Mein Herz pochte vor Vorfreude; unser letztes Treffen war ein Funke gewesen, und heute Nacht wusste ich, es würde zu etwas Unkontrollierbarem entbrennen. Yui Kato stand am Rand des Pools, ihre zierliche Gestalt silhouettiert gegen das wellende Wasser. Mit 25 verkörperte sie gelassene Ruhe, ihr langes glattes schwarzes Haar fiel wie ein Mitternachtsfluss ihren Rücken hinab und rahmte ihr ovales Gesicht mit heller Haut ein, die im Mondlicht glühte. Ihre dunkelbraunen Augen bargen eine Tiefe, die mich anzog und Geheimnisse unter ihrer ruhigen Fassade versprach. Sie trug ein einfaches weißes Yukata, locker gebunden, das auf die mittelgroßen Kurven ihres 1,68 m zierlichen Körpers hindeutete. Der Stoff schmiegte sich leicht durch die Feuchtigkeit an ihre Form, umriss ihre schmale Taille und die sanfte Wölbung ihrer Brüste. Ich näherte mich leise, meine Schritte gedämpft vom Kiesweg, gesäumt von flackernden Laternen. Sie drehte sich um, spürte mich, bevor sie mich sah, ein subtiles Lächeln spielte auf ihren Lippen. „Hiroshi“, flüsterte sie, ihre Stimme wie der Dampf selbst – weich, einladend. Die Luft war dick vom mineralischen Duft des Onsen, schweflig und erdig, schärfte jeden Sinn. Ich spürte schon den Sog zwischen uns, diese magnetische Spannung, die sich aufbaute, seit sich unsere Wege tagsüber im Ryokan gekreuzt hatten. Miko Sato, meine Kollegin und gelegentliche Vertraute, hatte meine Zerstreutheit bemerkt, aber sie war jetzt drinnen, ahnungslos von diesem Mitternachtstryst. Yuis Präsenz war berauschend; ihre Ruhe maskierte eine...


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