Vidas Gezeiten mit dem Handwerker
Sturmgepeitschte Küsten entzünden einen ursprünglichen Rausch zwischen Freigeist und raubeinigem Handwerker
Vidas Verzauberte Strände der Sinnlichen Erbschaft
EPISODE 3
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Der Sturm hatte die Küstenstadt wie ein rachsüchtiger Gott durchgerissen, splitternde Decks und salzverkrustete Ruinen zurücklassend. Ich, Theo Lang, fuhr mit meinem ramponierten Pickup vor Vidas Bakhtiaris Strandhaus vor, Werkzeuge klappernd in der Ladefläche. Mit 32, sonnengegerbter Haut und Händen rau von Jahren des Reparierens dessen, was die Natur zerbrach, war ich nicht der Typ für schicke Jobs, aber dieser fühlte sich anders an. Ihr Haus thronte auf den Dünen, Wellen donnerten darunter wie der Ruf einer Sirene. Ich hatte sie in der Stadt gesehen – 19-jährige persische Schönheit, athletisch schlanker Körper, der sich mit der Anmut des Meeres bewegte, langes welliges dunkelbraunes Haar peitschend im Wind, haselnussbraune Augen, die wie verborgene Schätze durchbohrten. Sie war freigeistig, abenteuerlustig, der Typ, der Horizonte jagte statt Sicherheit. Heute, als ich neue Bretter auf ihr sturmzertrümmertes Deck nagelte, erschien sie in abgeschnittenen Shorts und einem Tanktop, das sich vor Feuchtigkeit an ihre olivfarbene Haut schmiegte. „Theo, du bist ein Lebensretter“, sagte sie, ihre Stimme mit diesem exotischen Klang, und reichte mir ein kaltes Bier. Ihr ovales Gesicht leuchtete mit einem Lächeln, mittelgroße Titten dezent umrissen, 1,68 m pure Versuchung gegen das endlose Blau. Ich wischte Schweiß von der Stirn, spürte schon den Sog. Die Luft summte vor Salz und Möglichkeit, ihr Tagebuch, das offen auf dem Geländer lag, flatterte – Worte über Gezeiten der Begierde, die sie unter sich zogen. Ich ahnte nicht, dass diese Seiten unser Zusammenprall diktierten. Als Möwen über uns kreischten, verweilte ihr Blick auf meinen Armen, die bei jedem Hammerschlag spannten. Die Sonne sank tiefer, tauchte sie in goldenes Licht, und ich fragte mich, ob der echte Schaden an meiner Zurückhaltung lag. Sie lehnte sich ans Geländer, Hüften leicht schwingend, das Brüllen des Ozeans spiegelte den wachsenden Puls in meiner Brust. Das war kein Reparaturjob mehr; es war der...


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