Vidas Ernte-Verrat entfacht
Mitten im Erntefest treibt Eifersucht ein besitzergreifendes Dreier-Feuer an
Vidas Karmesinroter Kelch der Erblichen Ekstase
EPISODE 4
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Das Erntefest pulsierte vor Leben in der massiven, holzgerahmten Scheune am Rande der toskanischen Landschaft. Goldene Laternen hingen von den Dachbalken und warfen ein warmes, flackerndes Leuchten über Stapel von Heuballen, die wie rustikale Throne arrangiert waren. Die Luft war schwer vom Duft fermentierender Trauben, frisch gebackenen Brots und dem erdigen Moschus des herbstlichen Bodens, der auf Stiefeln hereingetragen wurde. Lachen und Volksmusik von einer live spielenden Akkordeonband erfüllten den Raum und zogen eine Menge aus Einheimischen und Reisenden an – Farmer in Karohemden, Frauen in fließenden Röcken, alle summend vor der Freiheit der Nacht. Ich, Marco Rossi, lehnte mich an einen Holzbalken, nippte an einem Glas tiefrotem Chianti, meine Augen fixiert auf sie – Vida Bakhtiari. Mit 19 war diese persische Feuerkracherin wie ein Meteor in mein Leben gekracht, ihr abenteuerlustiger Geist im Takt mit dem wilden Schlag meines eigenen Herzens. Ihr langes, welliges dunkelbraunes Haar fiel in strandigen Wellen über ihre Schultern und rahmte ein ovales Gesicht mit stechenden haselnussbraunen Augen und glatter olivfarbener Haut ein, die das Licht aufzusaugen schien. Ihr athletischer schlanker Körper, 1,68 m pure Muskelperfection mit mittelgroßen Titten, die subtil gegen ihr tief ausgeschnittenes Festivalkleid drückten – ein karmesinrotes Teil mit Spitzenrändern, das ihre schmale Taille umschmeichelte – bewegte sich mit hypnotischer Anmut, während sie die öffentliche Verkostung in der Mitte der Scheune leitete. Vida hielt einen ornamentalen silbernen Kelch hoch, dessen Oberfläche mit uralten Symbolen graviert war, die das Licht geheimnisvoll einfingen. „Auf die Fülle der Ernte!“, rief sie, ihre Stimme eine sinnliche Melodie, die durch den Lärm schnitt. Sie trank tief, ein Tropfen dunkler Flüssigkeit zog über ihre vollen Lippen, und reichte ihn herum. Die Menge jubelte, aber ich sah die subtile Veränderung in ihrer Haltung – die angebliche Macht des Kelchs rührte etwas Ursprüngliches in ihr auf. Ihre freigeistige Natur grenzte...


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