Shirins Puls unter Berlins Lichtern

Herzen pochen im Takt mit gestohlenen Schatten unter Neonlicht

S

Shirins samtene Schatten der Mitternachtsraubzüge

EPISODE 2

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Das Pergamonmuseum ragte wie ein schattiger Titan unter den pulsierenden Nachtlichtern Berlins auf, seine großen Hallen hallten wider von den Geistern alter Reiche. Ich, Kai Voss, hatte diesen Ort wochenlang ausgekundschaftet, aber nichts hatte mich auf sie vorbereitet – Shirin Tehrani, die 21-jährige persische Wildkatze mit strohblonden Wellen, die die schwachen Sicherheitsstrahlen wie verbotenes Feuer einfingen. Klein mit 1,68 m, leuchtete ihre helle Haut ätherisch gegen die ovale Eleganz ihres Gesichts, grüne Augen funkelten mit dieser verspielten Spontaneität, die meinen Puls schneller rasen ließ als jeder Coup. Sie bewegte sich wie flüssiger Schatten in ihrem engen schwarzen taktischen Catsuit, der ihre schmale Taille und ihren zierlichen Körper umschmeichelte, mittelgroße Titten dezent umrissen, während sie sich neben der Nachbildung des Ischtartors hinkauerte, Finger tanzten über die Vitrine des Artefakts. Wir hatten uns über Untergrundkanäle kennengelernt, zwei Diebe, deren Ruf perfekt synchron lief – meine Präzision traf auf ihre wilde Improvisation. „Kai, Liebling, bereit, Geschichte zu schreiben?“, hatte sie früher am Tag per Wegwerfhandy geflüstert, ihre Stimme ein sinnlicher Spott mit Lachen durchsetzt. Nun waren wir hier, Herzen im Rhythmus des Risikos schlagend. Ich sah zu, wie ihr leicht gewelltes langes Haar schwankte, als sie das Lasergitter mit einem Gadget deaktivierte, das sie spontan von einer rivalisierenden Crew „geliehen“ hatte. Ihre grünen Augen huschten zu meinen, ein schelmisches Grinsen zog an ihren vollen Lippen. Die Luft summte vor Spannung, nicht nur von den Wachen, die unten patrouillierten, sondern vom elektrischen Unterstrom zwischen uns. Jeder Blick fühlte sich geladen an, ihre verspielte Energie zog mich an wie eine Motte zum Neonfeuer. Als sie das unbezahlbare babylonische Amulett hob – Gold glänzte wie eingefangene Sonne –, streiften sich unsere Hände. Ihre Berührung war Feuer, weich doch drängend, jagte einen Schock direkt in meinen Kern. „Hab’s“, hauchte sie, nah genug, dass ich ihren schwachen Jasmin-Duft...

Shirins Puls unter Berlins Lichtern
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Shirins samtene Schatten der Mitternachtsraubzüge

Shirin Tehrani

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