Lucianas Mitternachts-Maskerade
Masken verbergen Gesichter, doch Begierden entzünden sich in rivalisierenden Flammen
Lucianas Scharlachfäden der Hingabe
EPISODE 3
Weitere Geschichten in dieser Serie


Die Villa thronte auf den Klippen mit Blick auf das Mittelmeer, ihre weißen Stucco-Wände leuchteten unter Girlanden von Laternenlichtern, die sanft im salzigen Brisenwind schwankten. Es war der Ort, an dem Vermögen gemacht und Geheimnisse wie Währung gehandelt wurden, und heute Nacht pulsierte es mit der Energie einer Maskeraden-Sexparty wie keiner anderen. Vermummte Gäste in aufwendigen Kostümen – Federboas, vergoldete Hörner, Samtmäntel – mischten sich auf Terrassen, die mit kaskadierenden Bougainvilleen und Marmorstatuen verschlungener Liebhaber geschmückt waren. Die Luft war schwer vom Duft von Jasmin und teurem Parfüm, unterlegt vom schwachen, ursprünglichen Moschus der Vorfreude. Ich, Marco Voss, stand am Rand des großen Ballsaals, meine eigene schwarze Samtmaske verbarg die Hälfte meines Gesichts, ein Kristallkelch mit Champagner in der Hand. Meine Augen jedoch waren auf sie fixiert – Luciana Pérez. Sie war das unbestreitbare Zentrum des Raums, eine 20-jährige kolumbianische Vision mit aschblondem gefiedertem Langhaar, das das Kerzenlicht wie gesponnenes Gold einfing. Ihre smaragdgrünen Augen funkelten hinter einer zarten Spitzenmaske, ihre goldene Haut schimmerte, während sie tanzte. Zierlich, doch befehlsgewohnt bei 1,68 m, trug ihr ovales Gesicht einen freigeistigen Schalk, ihre mittelgroßen Titten hoben und senkten sich bei jedem hypnotischen Schwung ihrer Hüften in einem karmesinroten Seidenkleid, das sich an ihren zierlichen Körper schmiegte wie ein Liebesflüstern. Luciana bewegte sich wie flüssiges Feuer, ihr gefiedertes Haar peitschte, als sie sich drehte, und zog jeden Blick auf sich. Vermummte Fremde beobachteten sie, einige flüsterten, andere berührten sich subtil unter dem Deckmantel der nächtlichen Anonymität. Sie war abenteuerlustig, freiheitsliebend, und heute Nacht war sie meine – oder so dachte ich. Ich hatte sie hierhergebracht, um Grenzen zu überschreiten, ihre wilde Seite in dieser opulenten Ausschweifung erblühen zu lassen. Doch als sie lachte, ihr Körper sich in einer neckenden Verbeugung bog, spürte ich einen Schub von Besitzgier. Die Party heizte sich auf; Paare...


Premium-Inhalt freischalten
Um die vollständige Geschichte zu lesen, erhalten Sie Zugang zu allen Geschichten, Videos und Fotos dieses Models.
Inhalt kann gekürzt sein. Vollversion mit Abo verfügbar.





