Delfinas schattige Abrechnung

Bedrohungen aus der Vergangenheit entzünden schützende Leidenschaft unter Madrids sternenverhülltem Schleier

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Delfinas Flammen der ergebenden Schatten

EPISODE 5

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Delfinas schattige Abrechnung

Die Madrider Nacht umhüllte uns wie ein Samtmantel, als ich Delfina auf das abgeschiedene Dach meines Familienpenthauses führte. Die Stadt breitete sich unter uns aus, ein funkelndes Meer aus Lichtern, das im Takt der spanischen Hauptstadt pulsierte. In der Ferne durchstach der Torre Picasso den Himmel, seine Kanten scharf gegen das sternenübersäte Firmament, während das ferne Brummen des Verkehrs weit unten uns erinnerte, wie isoliert wir hier oben wirklich waren. Wind flüsterte durch die tönernen Olivenbäume und die niedrige Steinbrüstung, trug den schwachen Duft von Jasmin aus der versteckten Gartenecke, die ich selbst angelegt hatte. Delfinas Hand zitterte leicht in meiner, ihre pechschwarzen, wilden Wellen fingen den Wind ein, rahmten ihr ovales Gesicht mit ungezügelter Wildheit ein. Mit 22 brannte diese argentinische Feuerteufelin immer hell, doch heute Nacht legte sich Furcht wie ein Schatten über ihre schokoladenbraunen Augen, ihre mokkafarbene Haut schimmerte im sanften Bernsteinglanz der Lichterketten, die ich für nächtliche Fluchten aufgehängt hatte. Sie hatte mich vor zwei Stunden in Panik angerufen, ihre Stimme brach am Telefon: ihr Ex, irgendein Abschaum aus ihrer Modelvergangenheit, war mit Drohungen aufgetaucht – Fotos, Forderungen, das Versprechen, ihre aufstrebende Karriere zu zerstören, es sei denn, sie kroch zurückgekrochen zu ihm. Javier Ruiz wich nicht vor Schlägern zurück, schon gar nicht, wenn es um Delfina García ging. Wir hatten monatelang um diese Anziehung getanzt – gestohlene Blicke bei den Truppenproben, verweilende Berührungen beim Flamenco-Training –, doch heute Nacht schmiedete die Krise etwas Rohes. Ich zog sie nah an die polsterbesetzte Lounge-Ecke, die ich eingerichtet hatte, das weiche Outdoor-Sofa zum Horizont gerichtet, eine Flasche Rioja atmete auf dem Beistelltisch. Ihr schlanker 1,68-Meter-Körper presste sich an mich, ihre mittelgroßen Titten hoben und senkten sich mit ängstlichen Atemzügen, ihr schlichtes schwarzes Kleid schmiegte sich wie eine zweite Haut an ihre athletisch-schlanken Kurven. „Javier“, flüsterte sie, ihre leidenschaftliche...

Delfinas schattige Abrechnung
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Delfinas Flammen der ergebenden Schatten

Delfina García

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