Delfinas Endgültiger Abstieg in Befreites Chaos
Von Stürmen gepeitschte Himmel schmieden ein Trio aus roher Vergebung und ungebundener Lust
Delfinas meilenhoher Wirbel zerfetzter Geheimnisse
EPISODE 6
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Der Sturm tobte draußen vor den Cockpit-Fenstern wie ein rachsüchtiger Gott, Blitze zuckten durch die dicken schwarzen Wolken, während unsere Boeing 737 in 10.000 Metern Höhe ruckte und bebte. Regen peitschte in unerbittlichen Schauern gegen den Rumpf, und Donner dröhnte so nah, dass er durch die Steuerung in meinen Händen vibrierte. Ich umklammerte den Steuerknüppel fester, Kapitän Rafael Soto, achtunddreißig Jahre alt, mit einem Jahrzehnt Flugzeit im Gepäck, aber nichts hatte mich auf das vorbereitet – weder die Turbulenzen noch das emotionale Chaos, das sich hinter der Cockpittür zusammenbraute. Delfina García saß angeschnallt auf dem Sprungplatz direkt hinter mir, ihre mocha-farbene Haut schimmerte schwach unter den gedimmten roten Notlichtern, unordentliche Wellen aus langem tiefschwarzem Haar rahmten ihr ovales Gesicht ein. Ihre schokoladenbraunen Augen, normalerweise lodernd mit diesem argentinischen Feuer, bargen nun ihren eigenen Sturm – Schmerz, Sehnsucht, ungelöste Wut aus unserer letzten Begegnung in Buenos Aires. Sie war 22, schlank und 1,68 m groß, ihre mittelgroßen Titten hoben und senkten sich bei jedem ruckartigen Stoß, bekleidet mit einer engen weißen Bluse, die sich durch die eindringende Feuchtigkeit an ihren athletisch schlanken Körper schmiegte. Ich hatte sie nach Hause geflogen als Gefallen, sagte ich mir, nach dem Chaos ihrer Model-Jobs, das in ein Netz aus Eifersucht und Drohungen von schattenhaften Figuren aus ihrer Vergangenheit mündete. Lila Torres, meine Kopilotin und gelegentliche Geliebte, war Teil dieses Durcheinanders gewesen – ihr Verrat hatte Delfina tief getroffen. Doch nun, mit dem Autopiloten am Limit und den Kabinenlichtern flackernd, streifte Delfinas Hand meine Schulter, jagte einen Schock durch mich heißer als jeder Blitz. „Rafael“, flüsterte sie, ihre Stimme heiser über dem Dröhnen der Triebwerke und des Windes, „wir können nicht weiter vor dem weglaufen.“ Ihre Finger verweilten, strichen die Linie meines Nackens entlang, und ich spürte die Hitze aufsteigen, die alte Leidenschaft inmitten des Chaos...


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